Statement:Grüne: Klare Regeln für Smartphones an Schulen schaffen Sicherheit, Entlastung und Orientierung

Die Handreichung schafft Klarheit, wo bislang Unsicherheit herrschte. Schulen erhalten damit nicht nur wissenschaftlich fundierte und rechtlich geprüfte Empfehlungen, sondern auch praxisnahe Vorlagen.

Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat mit ihrer Amtskollegin des Hamburger Senats Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Smartphones und Smartwatches an Schulen vorgestellt. Damit legen erstmals zwei Bundesländer gemeinsame Leitlinien vor, die Schulen rechtliche und pädagogischen Orientierung geben. Dazu sagt Pascal Mennen, schulpolitischer Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag:

Die Handreichung schafft Klarheit, wo bislang Unsicherheit herrschte. Schulen erhalten damit nicht nur wissenschaftlich fundierte und rechtlich geprüfte Empfehlungen, sondern auch praxisnahe Vorlagen, mit denen sie dann eigene, verbindliche Regeln entwickeln. Gerade in Grundschulen ist es entscheidend, dass Kinder Schutzräume erleben, in denen sie ohne ständige digitale Ablenkung lernen, spielen und Beziehungen gestalten können.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Empfehlungen keine pauschalen Verbote aussprechen. Uns geht es nicht darum, digitale Geräte aus der Schule zu verbannen. Vielmehr sollen Kinder und Jugendliche lernen, Medien bewusst zu nutzen und zu reflektieren – und zwar in einem Rahmen, der ihre Entwicklung schützt und zugleich digitale Teilhabe stärkt.

Schulen, Eltern und Schüler*innen sollen gemeinsam Verantwortung übernehmen und verbindliche Regeln festlegen und müssen dank der nun veröffentlichten Vorlagen nicht alle das Rad neu erfinden. Die mitgeschickten Elternbriefe in verschiedenen Sprachen unterstützen den partizipativen Prozess und führen auch dabei zur Entlastung der Schulen.

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