Statement:Grüne: Feste Grundlagen für gute Bildungswege und Schulabschlüsse

Themen und Inhalte, die Kinder und Jugendliche während ihrer Schulzeit nicht sicher lernen, fehlen ihnen später in Ausbildung und Berufsleben an vielen Stellen. Deshalb ist es richtig, Schwerpunkte an den Schulen jetzt noch stärker auf Lesen, Schreiben und Rechnen zu legen.

Die Landesregierung will die Grundlagen des Lernens stärker in den Mittelpunkt rücken und an Haupt-, Real- und Oberschulen mehr Spielraum für individuelle Förderung schaffen. Das sind zentrale Inhalte des Grunderlasses, den Kultusministerin Julia Willie Hamburg vorgestellt hat. Dazu sagt Pascal Mennen, schulpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion:

Themen und Inhalte, die Kinder und Jugendliche während ihrer Schulzeit nicht sicher lernen, fehlen ihnen später in Ausbildung und Berufsleben an vielen Stellen. Deshalb ist es richtig, Schwerpunkte an den Schulen jetzt noch stärker auf Lesen, Schreiben und Rechnen zu legen. Außerdem bleibt es wichtig, genau hinzuschauen, welche Schüler*innen mehr Unterstützung benötigen. Uns Grünen geht es darum, feste Grundlagen für gute Bildungswege und Schulabschlüsse zu legen.

Der Grunderlass für Haupt-, Real- und Oberschulen in Niedersachsen trägt der Realität in unseren Schulen Rechnung. Lerngruppen sind vielfältiger geworden, die Anforderungen sind gestiegen. Darauf antwortet das Kultusministerium nicht mit starren Vorgaben, sondern mit mehr Möglichkeiten für gezielte Förderung und passgenaue Lernwege.

Häufig brauchen Schüler*innen für das Lernen mehr Zeit. Die offene Ausgangsstufe kann für viele Jugendliche den Unterschied machen, weil sie Druck rausnimmt und Entwicklung ermöglicht, ohne das Ziel eines Abschlusses mit Perspektiven aus den Augen zu verlieren.

Gleichzeitig geben wir den Schulen mehr Verantwortung, den Unterricht mit weniger Bürokratie und moderneren Formen der Leistungsbewertung zu gestalten. Das schafft Raum für das, worauf es ankommt, nämlich auf gute pädagogische Arbeit. Unser Ziel bleibt es, die Bildungschancen gerechter zu verteilen und dafür früher anzusetzen. Dafür sollen Schüler*innen besser begleitet, gefördert und gefordert werden, den einzelnen Schulen soll mehr zugetraut werden.

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